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Die ersten 3 Monate als kurze Zusammenfassung

Die ersten 3 Monate 

 

 

Nach gefühlten Jahren des Wartens sind wir endlich am 06.06.2017 auf unsere erste längere Wohnmobiltour ( >3Wochen ) aufgebrochen. 

Das Wohnmobil incl. Anhänger war wohl noch niemals so schwer beladen. Es sind wohl alle Dinge dabei, die man zum Ausbruch eines Krieges erst einmal benötigt, um zu überleben.

 

Erst einmal sind wir ganz langsam Richtung Gießen gefahren ,da wir uns dort noch mit Esther und Heinz Vergenz treffen wollten. Das Wochenende war sehr schön und wird auf unserer Rücktour 2018 sicherlich wiederholt.

Von dort aus ging es dann quer durch Richtung Mosel. Eine unserer Lieblingsgegenden in Deutschland. Hier verweilten wir eine Woche bevor wir uns auf den Weg nach Luxembourg machten. 

 

Wir mussten ja noch einige Dinge ( Kaffee und Zigaretten ) für Ernst organisieren. Dies gestaltete sich etwas schwierig da es die Zigaretten nicht überall gab. An diesem Tag haben wir die Grenze mehrmals überfahren.Nach einem halben Tag hatten wir dann aber alles beisammen.   

 

Da wir uns vorgenommen hatten, vom Norden her Portugal zu erkunden sind wir mit ein paar Abstrichen in etwa der Route Express bis Bordeaux gefolgt. Hier haben wir uns dann wieder etwas in Strandnähe rumgetrieben. Frankreichtypisch gab es eigentlich immer reichlich Stellplätze, die natürlich aufgrund der Ferienzeit gut frequentiert waren. Einmal mußten wir leider auf einen Campingplatz ausweichen. 

 

In Spanien dann sind wir relativ zügig durchgefahren, da das Wetter an 2 Tagen nicht so toll war.

Den Norden Spaniens werden wir wohl auf einer unserer nächsten Touren ausgiebig bereisen.

 

Und dann war es endlich soweit. Wir fahren über die Grenze nach Portugal.

 

 

Wir finden auch gleich einen schönen Stellplatz an einer Burg und genießen für 2 Tage die schöne Umgebung. Wir fahren danach langsam in der Bergwelt Portugals weiter um dann am ersten Augustwochenende uns mit Ernst und Sonni zu treffen.

 

 

Nach der Übergabe aller Mitbringsel haben wir eine schöne Zeit mit beiden verbracht.

Einzig unser Wohnmobil hat bei der Stellplatzsuche etwas gelitten. Ich mußte ja unbedingt an einen See. Leider war der Weg an einer maroden Brücke zu Ende und wir mußten mit viel Gehampel den ganzen Weg wieder retour fahren. Durch die vielen Bäume hat unser Womo doch einige Gebrauchsspuren mehr bekommen. Aber alles ging gut und wir haben dann doch noch einen Freihstehplatz bekommen an welchem wir uns nach weiteren 3 Tagen von den beiden erst einmal verabschiedeten.

 

Ja was soll man sagen. Wir sind dann langsam durch den Norden gefahren. Haben eine super schöne Gegend kennengelernt. Klasse Stellplätze gehabt. Alle kostenlos mit V+E. Unvorstellbar für Deutschland. Und so hangelten wir uns langsam Richtung Porto. Wir wollten ja auch einmal Richtung größerer Stadt kommen und auch ans Meer. Berge haben wir schließlich in Deutschland genug.

 

Zu Porto selber können wir nur sagen. Niemals mehr in der Urlaubszeit. Zu voll von Touris. Vielleicht fahren wir da noch einmal hin, wenn die Urlaubszeit vorbei ist. Uns hat es nichts gebracht. Kann auch sein, daß wir die Ruhe schon so gewohnt sind, daß wir mit so einem Trubel nicht mehr klar kommen.

 

Wir sind dann ein bißchen weiter südlich gefahren. Haben uns noch einmal mit Ernst und Sonni getroffen. Hier war das Thema Überwintern und Solaranlage ein Thema. Da wir mit unserer Anlage voraussichtlich nicht ausreichend abgesichert sind haben wir uns bei Amumot ein 100W Faltmodul bestellt.

Danach haben wir uns von Andre Bonsch noch einen neuen Umformer einbauen lassen und das Faltmodul gekauft. Beides hat er uns in Porto eingebaut, wo wir deshalb noch einmal hingefahren sind.

 

Von da an sind wir immer in Küstennähe langsam weiter Richtung Süden gefahren. Haben uns so langsam an die Mentalität der Portugiesen gewöhnt. Diese teils stoische Ruhe ist ja erst einmal nichts für unsere so gejagten Nerven. Aber man gewöhnt sich langsam daran.

Nun stehen wir auf einem privat geführten super ruhigen Stellplatz in Obidos und haben das erste Mal Regen gehabt. Dieser dauerte aber nur ca. 1 Std. und war so eine Art Landregen.

 

 

Dies soll erst einmal der Einstieg in eine hoffentlich gelungene Reise von mindestens 10Monaten sein.

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